Kampanien

Kampanien ist eine der südlichen Regionen Italiens und erstreckt
sich an der tyrrhenischen Küste von der Mündung des Garigliano
bis zum Golf von Policastro. Das milde Klima, die landschaftliche Schönheit,
das historische und kulturelle Erbe und die ebenso kunst- wie liebevolle
Küche machen Kampanien zu einem durch und durch lebenswerten Land.
Eine Reise durch Kampanien beginnt notwendigerweise am Meer, dem unangefochtenen
Protagonisten, mit seinen intensiven Farben, Badebuchten, Meerbusen
und Steilküsten. Die Inseln Capri und Ischia schließlich
sind echte Naturwunder. Die üppige mediterrane Vegetation verleiht
der Küste einen zusätzlichen Reiz, nur hier und da unterbrochen
von kleinen, aber anmutigen Ortschaften, wo man seinen Urlaub verbringen
und in die Geschichte und Tradition Kampaniens eintauchen kann.

Ein Naturdenkmal wie der Vesuv verdient selbstverständlich auch
eine Erwähnung. Düster und rätselhaft, geliebt wegen
seiner Schönheit und gefürchtet wegen seiner Urgewalt. Und
dann das in aller Welt für seine lebensfrohe, leidenschaftliche
Musik berühmte Neapel, eine Musik, in der sich genau wie in der
Stadt künstlerische und volkstümliche, heilige und profane,
fröhliche und melancholische Aspekte mischen.

Auf einem Tuffsteinplateau über dem Meer thront Sorrent. In diesem
Stück Paradies wechseln sich zerklüftete, unzugängliche
Küstenabschnitte mit kleinen versteckten Stränden ab, die
diese einzigartige Landschaft beleben. Der Mensch hat hier ein großartiges
Werk geschaffen. Die einst unzugänglichsten Gegenden bestehen heute
aus einer Reihe zum Meer hin abfallender Terrassen, auf denen Zitrusfrüchte,
Oliven und Wein angebaut werden. Aus diesen Gärten verbreitet sich
ein betörender Duft von Orangen, Zitronen und Orangenblüten.
Musik, Meer, Unterhaltung und Natur, aber auch Geschichte und Kultur.
Ein Besuch in Paestum, Herculaneum, Pompeji, des Kartäuserklosters
von Padula oder des Königsschlosses von Caserta ist ein unvergessliches
Erlebnis.
Städten:
Die Provinzen sind: Neapel (Regionalhauptstadt), Caserta, Benevento,
Avellino und Salerno.
Villen an der Amalfiküste zur Miete
Was sehen

Im Bereich des Vesuvs liegen die „wiederauferstandenen Städte”
Pompeji und Herculaneum, die durch die Vielzahl archäologischer
Fundstücke und den exzellenten Erhaltungszustand ein wahres Weltkulturerbe
darstellen. Ein Besuch der antiken Städte ermöglicht es, so
bedeutende Schauplätze wie die Casa del Fauno zu besuchen, einen
Monumentalbau mit Sälen, Räumen und Innenhöfen, die verschiedenen
Tätigkeiten gewidmet waren, das Sacrario dei Lari Pubblici, eins
der interessantesten Bauwerke von Pompeji, das vermutlich den Schutzgottheiten
der Stadt gewidmet war, und die Casa dei Vettii mit ihren prachtvoll
verzierten Innenräumen.

Weiter südlich gelangt man zur wunderschönen Sorrento-Halbinsel,
einer Welt voller Farben, die vom Azurblau des Meeres in kräftiges
Grün übergeht, das hier und da vom Gold der Zitronen unterbrochen
wird. Und mitten in dieser schönen Landschaft liegt Sorrento, dessen
aus der Geschichte, der Natur und den kulinarischen Genüssen gespeiste
Schönheit ein erster Vorgeschmack des Festlandes auf den Charme
der Königin dieses Meeres ist: die Insel Capri mit ihren drei Klippen,
die „Ihre Majestät“ bewachen, und ihren natürlichen
Grotten, unter denen sich die berühmte Blaue Grotte befindet. Diese
Insel bildet den Höhepunkt des unvergleichlichen Küstenpanoramas.
Hinter der Landzunge von Posillipo mit ihrer atemberaubenden Aussicht
gelangt man in das vulkanische Gebiet der Phlegräischen Felder,
die durch das jahrhundertelange Wirken der Natur und antiker Kulturen
geprägt wurden. Das klare Meer ist von Inseln übersät,
darunter Ischia. Die schon in der antike von den Römern geschätzten
Heilquellen machen die Insel zu einem Ort der Erholung, an dem sich
der Alltagsstress vergessen lässt. Hoch spezialisierte, mit allem
Komfort ausgestattete Kurzentren in außergewöhnlicher Umgebung
bieten eine breite Auswahl an Schönheitskuren für einen Urlaub
im Zeichen der Entspannung.
Anders, aber nicht weniger schön, ist das von hohen Klippen und
Felsen umgebene Procida mit seinen von den intensiven Farben des tyrrhenischen
Meers charakterisierten Sandstränden.